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Andacht

Bild - Evangelische Kirchengemeinde Selm

Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin.

 

Liebe Gemeindeglieder,
liebe Leserinnen und Leser!
Auch das passiert immer mal wieder: Wo ist denn
eigentlich die evangelische Kirche in Bork? Sie ist eben so auffällig unauffällig, und das macht sie ja auch so liebenswert. Auf dem Titel unserer Sommerausgabe ist eine nette Ansicht aus früheren Zeiten abgebildet. Mit den Monaten Juni und Juli kommen wir in die Sommerzeit, zur Jahreshälfte. Eine Zeit, um innezuhalten und Bilanz zu ziehen? Vielleicht mal wieder eine Kirche von innen, einen Gottesdienst besuchen? In den Feriendomizilen können sich die Gemeinden vor Gottesdienstbesuchern oft kaum retten. In der entspannten Zeit des Jahres kommen Sinnfragen eher an die Oberfläche als sonst im Jahreslauf, wenn nicht gerade Weihnachten oder auch Ostern ist. Der Vers aus dem 1. Korintherbrief im Neuen Testament der Bibel nimmt diese Stimmung auf: „Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin.“, schreibt hier der Apostel Paulus an die Gemeinde in Korinth. (1. Korinther 15, 10)
Vielleicht ist es an der Zeit, mit sich selbst wieder einmal barmherziger zu sein, sein Leben im Licht der Gnade Gottes anzuschauen. Ich bin wie ich bin, ich bin von Gott. Und wenn ich nur Dich habe, Gott, so frage ich nichts nach Kirmes und Schützenfest, nach Geld und Geltung, nach Glück und Seligkeit. Gott, weil Du mich hast, steht mir die Welt offen; habe ich alles, was ich brauche; bin ich glücklich, ja selig.

Liebe Sommergrüße, Ihr/Euer Jörg Rudolph, Pfarrer

 

Eintrag vom: 01.06.2012